Auch im Grab telefonisch erreichbar
Stuttgart, 15.01.2009 - 07.35.10
Webreporter: Master Admin
Ein Bürger New Yorks starb 2005 an einem Krebsleiden. Dennoch ist er telefonisch erreichbar, wenn auch nur per Mailbox seines Handys, das der Verstorbene als Grabbeigabe erhielt. Seine Witwe zahlt seither monatlich die Rechnung und auf dem Grabstein steht neben Name, Geburts- und Todesdatum auch die Mobilfunknummer. Die Idee entstand, weil dieser Bürger täglich über Handy mit Freunden und Bekannten in Kontakt stand.
Mittlerweile ist aus dieser Grabbeigabe eine besondere Erinnerung geworden. Die Familie ruft heute immer noch die Nummer an und hinterlässt ihre Gedanken an den Verstorbenen auf der Mailbox. Auch wenn dies ein Einzelfall ist, so wünscht sich mittlerweile jeder zweite unter 40 Jahren, sein Handy mit in sein Grab gelegt zu bekommen.
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