Handy-Verbot aufgehoben
Stuttgart, 24.12.2008 - 14.35.10
Webreporter: Master Admin
Nach der langjährigen Diktatur von Fidel Castro hat sich nun seit dem Machtantritt von Raul Castro, dem Bruder von Fidel Castro, in Kuba einiges geändert. Die Reformen sind ins Rollen gekommen, denn Raul Castro nimmt Abstand von dem Kurs seines schwerkranken Bruders und gewinnt so Beliebtheit in der Bevölkerung. Beispielweise ist es Kubanern nun erlaubt Handys und andere Konsumgüter zu besitzen, was bisher verboten war.
Skeptiker hingegen kritisieren, dass davon nur ein geringer Teil der Gesellschaft profitieren kann. Die Reformen seine stark kontrolliert.
In Kuba beträgt der Durchschnittslohn im Monat umgerechnet in etwa 13 Euro. Der Lohn wird in einheimischen Pesos gezahlt. Die Kosten für die Freischaltung einer Handynummer betragen umgerechnet etwa 70 Euro, also mehr als 5 Monatslöhne eines durchschnittlichen Arbeiters. Hinzu kommt noch, dass die Handys mit konvertiblen Pesos bezahlt werden. Dies ist eine Zweit- beziehungsweise Devisenwährung in Kuba, mit der Konsumprodukte erhältlich sind. Wer also ein Handy erwerben möchte muss zum einen viel sparen, da die Kluft zwischen den Löhnen und den Preisen riesig ist, und muss zum anderen auch noch Zugang zu Devisen haben, um ein Handy zu erwerben. Damit ist dieses Angebot nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zugänglich. Dennoch stehen viele Kubaner vor den Läden und reißen sich darum ein Handy zu kaufen.
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